Alien_IsolationNachdem der geneigte Alien-Fan dank Aliens – Colonial Marines ein verbranntes Kind ist, welches das Feuer scheut, ist zumindest SEGA dank Alien: Isolation in meinen Augen einigermaßen rehabilitiert.

Ich bin zwar aktuell sehr spät dran mit dem Titel (erschienen ist er ja schon im Oktober letzten Jahres), aber die Zeiten Spiele zu kaufen, sobald sie rauskommen (oder gar Pre-Order) sind bei mir schon einige Zeit vorbei und das letzte Spiel, welches mein Vertrauen hatte um vorbestellt zu werden war Bioshock Infinite. Aber zurück zum Thema…

AI_Amanda_Ripley

Story (soweit Spoilerfrei):

Alien: Isolation spielt thematisch 15 Jahre nach dem ersten Film und versetzt den Spieler in die Rolle der Tochter von Lt. Ellen Ripley, Amanda Ripley. Amanda ist Technikerin, welche für „die Firma“ (Weyland-Yutani natürlich) arbeitet und schon seit einigen Jahren nach einer Spur ihrer verschollenen Mutter sucht. Nun ergibt es sich, das der Flugschreiber der Nostromo gefunden wurde. Amanda bricht auf zur Raumstation Sevastopol, auf welcher sich der Flugschreiber in der Obhut der Seegson Corporation (Betreiber der Sevastopol Station) befindet.

AI_Sevastopol_002Bei der Ankunft stellt sich relativ schnell heraus, dss etwas nicht stimmt auf der Station: andocken ist nicht möglich und beim übersetzten im Raumanzug sorgt eine Explosion für Probleme beim Zugang (und trennt Amanda von den anderen Reise-Begleitern der Firma). An Bord der Sevastopol selbst herrscht eine Atmoshäre, welche einem das Gefühl gibt, die Station wäre schon vor langer Zeit aufgegeben worden. Die verbleibenden Personen an Bord sind nur darauf aus, von der Station wegzukommen, denn ausser dem Flugschreiber der Nostromo hat es auch einen Xenomorph auf die Station verschlagen, und so beginnt der Wettlauf ums Überleben für Amanda.

AI_Space-Suit_001Das Spiel:

Alien: Isolation ist ein waschechtes Survival-Horror-Spiel. Es harmoniert optisch perfekt mit dem Design des ersten Alien-Film (angefangen bei den Hibernations-Kapseln aus der man zu Beginnt aufwacht über die Gänge von Schiff und Station bis hin zu den Raumanzügen) und hat (mittlerweile) auch keine Bugs mehr, die mir aufgefallen wären.AI_Space-Suit_002 Neben dem Xenomorph (der übrigens mit Absicht eine unfaire KI hat und unbesiegbar ist) hat man es allerdings auch noch mit Synthetischen (Androiden) zu tun, welche Amanda Ripley alles andere als freundlich behandeln, nachdem die Station (wie man im Siel herausfindet) abgeriegelt wurde. Wie nicht anders zu erwarten haben die grauen Eminenzen, die im Hintergrund die Fäden ziehen weniger Interesse an der Rettung der Angestellten, als am Xenomorph.

Waffen und Munition sind im Spiel zwar vorhanden, aber helfen nur bedingt. Daneben kann man dank verschiedener Materialen und Baupläne, welche sich in der Station finden, nützliches von der Med-Spritze bis zu Geräuschgebern bauen. Ebenfalls nützlich ist hier der Tracker (ähnlich denen der Marines in Aliens: Die Rückkehr), welcher hilft, Bewegungen zu registrieren.

AI_XenomorphFazit:

Wer Survival-Horror und / oder die guten Seiten des Alien-Franchises mag, der wird an Alien: Isolation seine wahre Freude haben. Das Spiel ist immer mal wieder im Sale (zuletzt an Weihnachten), so dass man es auch für rund 20 bis 25 Euro schon erstehen kann.

 

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