Da nun seit dem Release des AddOns gut ein halbes Jahr vergangen ist und eine der merklichsten Auswirkungen die zurückgehende Aktivität in den WoW-Blogs ist, dachte ich mir, ich werf mal ein Stöckchen in die Runde. Leider sind es nicht wirklich viele Punkte, die mir eingefallen sind (scheinbar leidet meine Kreativität unter ähnlichen Problemen, wie zumindest meiner Meinung nach das AddOn im Moment), aber vielleicht mag ja trotzdem jemand antworten und vielleicht um weitere Fragen ergänzen.

  1. Wie hat sich seit dem Begin von Cataclysm deine Spielzeit entwickelt?
  2. Wie verbringt ihr momentan ingame eure Zeit?
  3. Wie hat sich im letzten halben Jahr eure Gilde(n) entwickelt?
  4. Welche 3 Dinge habt ihr an Cataclysm lieb gewonnen?
  5. Welche 3 Dinge findet ihr in Cataclysm mittlerweile überarbeitungswürdig oder schlecht?

Und damit fang ich dann auch direkt mal an…

zu 1.) Am Anfang von Cataclysm war ich noch relativ viel online, muss aber mittlerweile feststellen, dass mit jedem Tag, der vergeht, das Spiel ein wenig mehr an Reiz verliert. Insgesammt muss ich feststellen, dass der Inhalt (ob nun Raid oder Questen und Co.) wesentlich knapper ausgefallen ist, als es bei den vorherigen AddOns war. Somit gehöre ich nun vom zeitlichem Aufwand eher zu den Gelegenheits-Spielern.

zu 2.) Da ich persönlich weder ein Freund des Twinkens bin, noch mich für das häufige Raiden begeistern kann, jage ich  momentan hauptsächlich Erfolgen und den Zügeln des Rabenfürsten nach (wobei Anzu so geizig ist wie eh und je). Haselhorn ist zwar auch 85 geworden (und dass nur durch Kräuter und Erzfarmen), fristet aber eine Existenz am Rande des Druiden-Ruhestands.

zu 3.) Das lässt sich schwer einschätzen. Wir haben Leute verloren und neue hinzugewonnen. Alles in allem, würd ich sagen, macht der Gilde an sich eher das früh eingetroffene Sommerloch zu schaffen, als der Content. Wir haben zwar leider den Realm-First für das Gildenlevel 25 verpasst, waren aber immerhin die erste Horden-Gilde auf Kargath, die das Höchstlevel erreicht hat.

zu 4.)

  • Den (im Vergleich zu WotLK) höheren Schwierigkeitsgrad der Heroischen Instanzen.
  • Die Boni durch Gilden-Level (endlich kann man als Hunter auch mal rezzen, selbst wenn man kein Ingenieur ist).
  • Die Goblins (auch wenn ich keinen aktiv spiele, so hat aber das Stargebiet insgesammt wesentlich mehr Spaß gemacht, als dass der Worgen).

zu 5.)

  • Das (leider allseits bekannte) Dauer-Nerfen der Instanzen, wenn nur genug Spieler danach schreien, statt sich mit dem neuen Inhalt zu beschäftigen und sich weiter zu entwickeln.
  • Die Inhaltlosigkeit der meisten Gebiete. Hat man sich beim Questen einmal durchgehangelt, gibt es (ausser zum Farmen oder zur Durchreise) kaum noch anreize, sich irgendwo anders als in Orgrimmar (meistens in der Warteschlange zum Dungeonfinder) aufzuhalten. Was hätte man nicht alles aus Vash’ir machen können… Letztendlich ist Azeroth aber auch nach der Zerstörung „nur“ die alte Welt. Die meisten spielen also ihren dritten, vierten oder fünften Twink auf 85, aber mit der Taktik der BEschäftigung kann ich mich einfach nicht wirklich anfreunden (bin halt kein Twinker).
  • Die Art, wie Blizzard zukünftige Inhalte plant / bekannt gibt und die Interessanten Dinge letztendlich doch wieder verwirfft oder als eventuellen „Premium“-Dienst ankündigt (mein momentanes Lieblingsbeispiel dazu ist die Idee, DUngeon-Gruppen Realm-Übergreifend zu gestalten).

So, mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein, aber ich hoffe, dass sich trotzdem ein wenig Resonanz finden wird bei den ganzen WoW-Blog-Nachbarn. Fühlt euch auch frei, hier weitere Fragen zu ergänzen.

 

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